
Der Content-Shift: So passen sich Marken 2026 an
Erfahre, wie KI, menschliche Kreativität und Rechtsfragen Marken bei der Content-Erstellung beeinflussen.

Marken-Content 2026: der Stand der Dinge
In dem neuen Bericht Der Content-Shift: So passen sich Marken 2026 an wirft Epidemic Sound einen Blick in die Zukunft des Marken-Content. Umfrageergebnisse von 500 Marken aus Großbritannien und den USA zeigen ein Umfeld, das durch Druck und Unsicherheit geprägt ist. Marken sollen immer schneller immer mehr Content für immer mehr Kanäle produzieren. KI erhöht den Druck zusätzlich, doch das Vertrauen in den Output hält sich in Grenzen.
Die Erhebung liefert auch klare Erfolgsfaktoren: 72 % der Marken sagen, menschengemachter Content ist zum Premiumprodukt geworden. 82 % zufolge stärkt menschengemachter Sound die emotionale Verbindung zum Publikum. Durch den Einfluss von KI auf die Content-Erstellung und -Verbreitung verliert menschliche Kreativität nicht an Wert – sie gewinnt noch hinzu. Dieser Bericht deckt eine zentrale Kluft beim Marken-Content von 2026 auf, zeichnet aber auch einen Weg vor, um sie zu schließen.

Wichtigste Erkenntnis: KI und Vertrauen sind schlecht vereinbar
Nie zuvor haben Marken so schnell so viel Content für so viele Kanäle produziert. Möglich macht das insbesondere die KI. Die Technologie wird zunehmend genutzt, genießt aber nicht allzu viel Vertrauen. Genau diese Kluft birgt die größten Risiken.
90 % der Marken fühlen sich zur KI-Nutzung gedrängt, doch nur 56 % sind der Meinung, dass die Ergebnisse den Qualitätserwartungen genügen. Mehr als die Hälfte hatten in den letzten 24 Monaten Probleme mit Urheberrechten oder entferntem Content. 83 % fürchten, dass ihre Musik- und Soundnutzung in der Vergangenheit einer formellen Prüfung nicht standhalten würde.
Die Content-Produktion wächst. Das Fundament dafür nicht.

79 % der Marken sagen, Musik fördert Kundenbindung und Umsatz
Im Zeitalter der KI wird menschliche Kreativität wichtiger als je zuvor. 83 % der Marken sagen, dass menschengemachte Musik emotionale Verbindungen stärkt, und 72 % erachten menschengemachten Content mittlerweile als Premiumprodukt.
Doch bei dem Wunsch nach echter Musik geht es nicht nur um den Output: 97 % geben an, dass eine faire, transparente Vergütung von Künstler*innen ein wichtiger Faktor bei der Wahl eines Musik- oder Soundanbieters ist. In diesem Abschnitt wird erläutert, warum Musik für Marken 2026 zur Geschäftspriorität wird und wie die Nachfrage nach menschlicher Kreativität die Beschaffung und Verwendung von Sounds beeinflusst.

90 % der Marken fühlen sich zu KI-Nutzung gedrängt. Nur 56 % vertrauen den Ergebnissen
Der Druck, KI zu nutzen, ist quasi allgegenwärtig, besonders im oberen Management. Doch Begeisterung auf der Chefetage sorgt noch lange nicht für unternehmensweites Vertrauen. Qualitätsbedenken, unklare Urheberrechte und Reputationsrisiken lassen Marken zögern. In diesem Abschnitt geht es um die Vertrauenslücke zwischen KI-Bereitschaft und KI-Nutzung. Auch ein verantwortungsbewusster, sinnvoller Einsatz von KI für Marken und Marketingteams wird skizziert.

56 % der Marken hatten in den letzten 24 Monaten Probleme mit Urheberrechten oder entferntem Content
Lizenzierung ist ein komplexes Unterfangen. KI verkompliziert sie zusätzlich. Klagen gegen unlizenzierte, KI-generierte Musik nehmen Überhand und Marken stehen nicht nur in rechtlicher Hinsicht unter Druck. 80 % der Führungskräfte im oberen Management stimmen zu, dass ein transparenter KI-Einsatz im kreativen Prozess das Vertrauen fördert. 95 % sagen, dass das Publikum, zumindest in bestimmten Fällen, darüber Bescheid wissen muss, ob Content menschengemacht oder KI-generiert ist.
Diesen Ansprüchen stehen jedoch nicht unerhebliche Umsetzungslücken gegenüber: 56 % der Marken hatten in den letzten 24 Monaten Probleme mit Urheberrechten oder entferntem Content. 83 % fürchten, dass ihre Musik- und Soundnutzung in der Vergangenheit einer formellen Prüfung nicht standhalten würde. Nur 34 % setzen auf voll lizenzierte Anbieter, während 44 % immer noch mit informellen Richtlinien oder ganz ohne klare Abläufe arbeiten. In diesem Abschnitt geht es darum, wie gut Marken heutzutage in Sachen Lizenzierung aufgestellt sind und warum sie sich dabei keine Fehler mehr erlauben dürfen.

Die nächste Phase für Marken: die Vertrauenslücke beim KI-Einsatz schließen
Der Content-Shift: So passen sich Marken 2026 an stellt eines klar: Erfolgreich werden die Marken sein, die kreative Ambitionen und Vertrauen in operative Prozesse als einander ergänzende statt als gegensätzliche Prioritäten verstehen.
Dazu müssen sie KI nutzen, um Workflows zu beschleunigen, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen. Sie müssen Rechtssicherheit als Voraussetzung für Skalierung betrachten und nicht als letzten Punkt, den es vor der Veröffentlichung abzuhaken gilt. Und sie müssen menschliche Kreativität, Vorlieben und Besonderheiten integrieren, um gelungene Ergebnisse noch besser zu machen. Unternehmen, denen dies jetzt schon gelingt, vermeiden nicht nur Risiken. Sie definieren auch, wie der Marken-Content von morgen aussieht.
- Der Content-Shift ist in vollem Gange. Finde heraus, was das für deine Marke bedeutet.

Methodik
Der Content-Shift: So passen sich Marken 2026 an
An der Umfrage nahmen 500 Marken aus Großbritannien und den USA teil. Die Befragungen wurden von März bis April 2026 von Sapio Research über eine E-Mail-Einladung und einen Online-Fragebogen durchgeführt.
Sapio Research ist ein als B Corp zertifiziertes Marktforschungsinstitut. Sapio Research ist ein Partnerunternehmen der Market Research Society (MRS), das Mitglieder der MRS beschäftigt und sowohl den MRS-Verhaltenskodex als auch die ESOMAR-Richtlinien befolgt.

Über Epidemic Sound
Epidemic Sound ist die führende Soundtracking-Plattform für Content-Erstellung. Wir ermöglichen Marken, ihren Content mit menschengemachter Musik, hollywoodreifen Soundeffekten, KI-gestützten Workflows und weltweiten Nutzungsrechten aufzuwerten.